Bericht von www.tuningcars.de


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tschuldgns Fröllein - ungelogen – dieser Audi Typ 89 zeigt eine extreme Optik

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Karsten Seilius und Freundin Julijana Miteva hatten nur ein Ziel vor Augen, nämlich ihren 15 Jahre alten Audi im Aussehen so weit wie möglich zu verändert. Die Leistung blieb ihnen dabei vollkommen egal



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"Ich fahr ja je keine 7.000 Kilometer mit dem Audi und warum sollte ich deshalb in die Motorpower investieren?" Ein Blick in den Motorraum bestätigt die Aussage des gelernten Industriemechanikers und heute als Bürokaufmann in der Galvanik arbeitenden Audi-Fans. Hier verrichtet die Original 1,8 Liter Maschine treue Dienste, allerdings in einer optischen Performance, wie man sie selten in einem alten Audi zu sehen bekommt. Die auf Kunststoff aufgetragene Wagenfarbe, ein modifiziertes RS Blau mit Metalliceffect, ging mit Chrom einen gut aussehenden Pakt ein. Es glänzt, was glänzen muss. Höhepunkt ist zweifellos der handgefräste Ölmessstab mit den Audi-Ringen als Griff.

 

„Der Karosserieumbau ist das Ergebnis von vielen Feierabenden, die im letzten Winter für den Audi geopfert wurden“, erklärt er.

Die direkte Frontansicht ist kaum mehr als die eines 89ers zu erkennen. Neben der tief herein gezogenen Haube sorgen vor allem die geänderten Blinker für Erstaunen. Anstatt der seitlich in den Kotflügeln integrierten Audi-Blinker sitzen die des Golf III in der Rieger Schürze.

Deren unteren Abschluss bildet ein Schwert, für das normalerweise kein TÜV gewährt wird. Hier schon. Die Lüftungsschlitze des Sprinters wurden nicht von Schrott geräubert, sondern ganz regulär beim Mercedes Händler erstanden. Kleinigkeiten kosten oftmals den größten Aufwand.

Die RS6 Wischer mit AeroTwin sind die Mühen des Anbaus wert, da sie erstens gut aussehen und zudem besser wischen. Der Einbau der Audi A6 Türgriffe ist ein Balanceakt zwischen der Rundung der Tür und dem mechanischen Anschluss des Öffnungsmechanismus. Irgendwann passt alles zusammen.

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 Die Keskin KT3 in 9x16 Zoll können nur von absoluten Felgenkennern als solche identifiziert werden. Den in Chrom lackierten Räder ging ein Sonderwunsch voraus, da üblicherweise diese Räder unveredelt verkauft werden. Hinzu kommt, dass die mit dem Logo versehenen Felgendeckel von verschraubten Spitzen abgelöst wurden. Vorraussetzung für die Montage der Hinterräder in ET15 war ein heftiges Herausziehen der Seitenteile um satte 6cm. Den unteren Abschluss der mit schwarzen Heckleuchten garnierten Ansicht bildet wiederum eine Riegerschürze mit Schwert. Zwei Doppelrohre führen ins Freie, weil der Eintopf einen zweiten Ausgang angeschweißt bekam. Trotz aller Anbauten, ohne die Tribals würde der Audi sicherlich weniger stark auffallen. „Sie sind lackiert, nicht geklebt“, bestätigt Karsten. In ziemlich aufwendiger Art und Weise wurde abgeklebt und auflackiert, geschliffen, wiederum abgeklebt und mit 5 Schichten Klarlack versiegelt.

Die Ausstattung des 89er umfasste lediglich Colorverglasung. Servolenkung, Fensterheber und Zentralverriegelung rüstete Karsten als erstes nach, bevor es anschließend richtig ans Leder ging. Nachdem die König Sitze gekauft wurden, ließ er die Rücksitzband ebenfalls von König beziehen.

Der Rest wurde in eigenregie bezogen. Und was nicht geledert werden konnte, erhielt Chrom oder sonstige Veredlungsmaßnahmen. Daneben fand unter schwarzem Leder-Dachhimmel eine Menge an Unterhaltungs-Elektronik Einzug. Der Monitor sitzt in der Mittelkonsole. Die ehemals oben angeordneten Schalter wanderten dorthin, wo sich einst der Aschenbecher befand. Überall Chrom!


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Hinter dem 32er Momo Millennium verschönern verchromte Instrumentenringe und weiße Tachoscheiben von MHW die Uhren. Natürlich ist die Schaltmanschette aus Chrom, der Schaltknauf hingegen beleuchtet. Auch der Kofferraumausbau verdeutlicht, das dieser Typ 89 unter seinesgleichen keine Vergliche zu scheuen braucht


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Audi 80 1,8S Typ 89, Baujahr 1989
Motor:
1,8 Liter mit 90 PS, Luftfilter von Jamex, Motoroptik mit Chrom (Fanghaken, Schrauben, Haubenlifter, Spurstange, Lichtmaschine, Ventildeckel, Kühlerabdeckung), handgefräster Ölmessstab,
Auspuff:
Remus ab Kat, Endtopf umgeschweißt auf beidseitig verlegte Doppelrohranlage
Fahrwerk:
H&R Gewindefahrwerk mit gekürzten Rennsportfedern
Rad/Reifen:
Chromlackierte Keskin KT 3 mit Kegelspitzen in 9x16 Zoll ET25/15, 215/40 Hankook
Karosserie:
Böser Blick in Blech, Kamei Grill, Rieger Frontschürze mit Rieger Schwert, Blinker aus Kotflügel entfernt, Golf III Blinker in Schürze, Sprinter Lüftungsschlitze, schwarze Scheinwerfer, RS 6 Wischer mit Aerotwin Blättern, A6 Türgriffe, hinteren Türen gecleant, X-line Seitenschweller, Seitenteile um 6cm gezogen, Rieger Heckflügel, Rieger Heckschürze mit Schwert, Dachleiste, schwarze Heckleuchten von Hella, Lackierung: modifiziertes RS Blau mit Metalliceffect, Tribals in Liquid Silver, Airbrush auf den B-säulen
Glasgravur auf beiden Dreiecksfenstern
Interieur:
32er Momo Millennium, König RS2 Sportsitze, Innenraum in Leder von König, alle Kunststoffteile bezogen, Dachhimmel in schwarzem Leder und mit roten Led`s bestückt, Fußraumbeleuchtung mit Leds hinten und vorne, Laser auf der Heckablage, Schalter in Aschenbecher versetzt weiße Tachoscheiben von MHW, Zusatzinstrumente mit Chromringen, Airbrush auf den Boxenabdeckung, elektrische Fensterheber, Spiegel, Zentralverriegelung nachgerüstet, Pioneer MP3 Radio, DVD, 7 Zoll Monitor, PS2 mit Funkcontroller


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tuningcars-entry: 20-12-06

 
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